Nina Spöttling-Metz ist als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität zu Köln, Department Kunst und Musik, Kunst & Kunsttheorie tätig. Ihre Arbeit gilt Fragen ästhetischer Bildung unter postdigitalen Bedingungen mit einem Fokus auf Partizipation und Teilhabe.
Sie studierte Kunstpädagogik, Pädagogik und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und war im Anschluss dort in Forschung und Lehre am Institut für Kunstpädagogik im Bereich Neue Medien tätig. Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung promovierte sie mit einer Arbeit zu jugendkultureller Stilpraxis.
Ein anschließendes Lehramtsstudium im Großfach Kunst an der Technischen Universität Dortmund, der Vorbereitungsdienst mit Zweiter Staatsprüfung sowie mehrere Jahre als Lehrerin für Kunst, Ästhetische Bildung und Pädagogik erweitern dieses Profil um eine fundierte schulische und fachdidaktische Praxis.
Seit 2023 lehrte sie in der kunstpädagogischen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Sozial- und Heilpädagog*innen sowie als Lehrbeauftragte in der Lehrer*innenbildung an verschiedenen Hochschulen unter anderem an der Kunstakademie Münster, der Katholischen Hochschule NRW, der Universität Osnabrück und der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Neben Forschung und Lehre arbeitet sie künstlerisch mit druckgrafischen und intermedialen Verfahren und ist an der Ausstellungsreihe Beta der B-Side Münster kuratorisch beteiligt. Sie ist Mitglied der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung und im BDK, Fachverband für Kunstpädagogik.