Heute war ich wieder mit einem kunstpädagogischen Angebot an einem Workshop-Tag im Rahmen des @projekt_1940_heute beteiligt – diesmal mit Schüler*innen der 8. Klasse des Pascal Gymnasiums Münster.
Unser Workshop beschäftigte sich – entlang der Biografien von zwei jugendlichen Opfern der Euthanasieverbrechen im dritten Reich und anhand von Zeitdokumenten – nicht nur mit der Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte, sondern eben auch damit, wo in unserem Alltag Ausgrenzung und Abwertung stattfinden und normalisiert werden, was man dagegen machen kann und – und das wurde sehr deutlich von den Schüler*innen angesprochen – wie Kriege und rassistische Gewalt auch heute unsere Welt prägen.
Beim Arbeiten mit Zeichenkohle und mit gefundenen natürlichen Materialien gab es dann Raum, mit ungewöhnlichen Möglichkeiten zu experimentieren um Spuren zu hinterlassen, dem eigenen Erleben nachzuspüren und auch ganz deutlich Haltungen zum Ausdruck zu bringen.
Ich freu mich total, wieder mit dabei gewesen zu sein, mich von der Ernsthaftigkeit und Offenheit der Schüler*innen beeindrucken lassen und meinen (kleinen) Beitrag zu so einer wichtigen Aufgabe leisten zu können.

